Kunsttherapeutin & Heilpraktikerin für Psychotherapie
Das Malen beschäftigt mich schon sehr lange. Genau kann ich es gar nicht sagen. Vor etwa 20 Jahren hab ich angefangen mit Acryl und anderen Materialien zu arbeiten. Wobei arbeiten vielleicht das falsche Wort ist. Es ist für mich ein Zustand, der nichts mit dem Alltag zu tun hat. Eine Art Schwerelosigkeit beim Eintauchen in diesen inneren Raum, eine Echokammer von Gefühlen, Stimmungen und Ideen. Dieser Zustand verändert sich ständig aus sich selbst heraus und ich versuche ihm zu folgen und mich malerisch heranzutasten, an das, was in diesem Raum ist.
In der Kunsttherapie geht es darum, diesen inneren Raum erst einmal zu öffnen um mit verdrängten Gefühlen in Kontakt zu kommen, die im kreativen Prozess ihre ganz eigene Dynamik entfalten.
Fotografieren ist für mich ein spontaner Akt. Ich reagiere auf griffige Strukturen, raue Oberflächen, haptische Materialien, Farbklänge, die mich irgendwie auffordern sie festzuhalten, zu erinnern. Und zwischendurch so kleine absurde, berührende Alltagsszenen. Alles ohne Anspruch auf fotografische Perfektion. Eine reine sinnliche Impulsreaktion.